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Microsoft führt Tool ein, das maschinelles Lernen und Computer Vision zur Erkennung von Scareware-Betrug einsetzt

Veröffentlicht am 28.01.2025

Microsoft hat begonnen, seinen 'Scareware'-Detektor im Microsoft Edge-Browser zu testen, ein Tool, das diese Art von Betrug blockiert und maschinelles Lernen ('machine learning') sowie Computer Vision ('computer vision') einsetzt, um Benutzer beim Surfen im Internet zu schützen.

Das Unternehmen kündigte diese Lösung im vergangenen November an, als es feststellte, dass Online-Betrügereien immer ausgefeilter wurden und dass unter den häufigsten Techniken das sogenannte 'Scareware' sich durchgesetzt hatte, was als 'Angst-Malware' übersetzt werden könnte.

Es handelt sich um einen Betrug aus dem Bereich der Sozialtechnik, der den gesamten Browserbildschirm einnimmt, um ein Gefühl der Dringlichkeit und Panik zu erzeugen, was die Menschen dazu veranlasst, schnell zu handeln und "dem Betrüger potenziell Remote-Zugriff auf ihren Computer zu gewähren", erklärte Microsoft damals.

Das klassische Beispiel für 'Scareware' ist dasjenige, das das Opfer vor der Präsenz eines Virus auf seinem Gerät warnt und anschließend versucht, ihm eine falsche Antivirus-Software zu verkaufen, die sich als 'Malware' entpuppt, wie IBM auf seiner Website erinnert.

Oft werden diese Betrügereien erfolgreich durchgeführt, bevor präventive Maßnahmen ergriffen werden können. Aus diesem Grund begann das Unternehmen, neue kostenlose Funktionen in Edge einzuführen, mit denen diese Betrügerei in Echtzeit erkannt werden kann.

Dazu verwendet der 'Scareware'-Blocker maschinelles Lernen ('machine learning'), eine Technologie, die bei der Erkennung einer erheblichen Gefahr eine Warnung anzeigt, um die Benutzer zu alarmieren. Dies wird mit der sogenannten Computer Vision kombiniert, einer KI, die die Verarbeitung von Bildern ermöglicht. Wenn diese Technologie Websites als sicher identifiziert, bleiben sie auf dem Bildschirm, sodass die Benutzer weiterhin auf diesen Websites surfen können.

Darüber hinaus gab Microsoft an, dass die Nutzung dieses Blockers für Organisationen – der zunächst einigen Testern als Teil einer öffentlichen Vorschau zur Verfügung gestellt wurde – dazu beitragen würde, Angriffe zu verhindern, die mit der Absicht durchgeführt werden, Remote-Zugriff zu erlangen.

Dieser Blocker wurde bereits in Edge implementiert und ist im Bereich 'Datenschutz, Suche und Dienste' des Einstellungs-Tabs des Browsers zu finden, wie das Technologieunternehmen in einem Blogbeitrag mitgeteilt hat.

In dem Beitrag betonte Microsoft auch, dass das Modell lokal ausgeführt wird, ohne Bilder in die Cloud zu speichern oder zu senden, um die Informationen der Benutzer zu schützen. Außerdem erklärte das Unternehmen, dass es zur Reduzierung von Fehlalarmen bei vermeintlich betrügerischen Seiten darauf hofft, Rückmeldungen von Benutzern zu erhalten, die melden, wann ein Blocker einen Fehler gemacht hat.

In diesem Beitrag stellte das Unternehmen außerdem fest, dass dieses Tool durch Defender SmartScreen ergänzt wird, der Echtzeitprüfungen von neuen und unbekannten Websites bereitstellt, sodass, sobald eine betrügerische Website erkannt wird, "Benutzer weltweit innerhalb von Minuten geschützt werden können".

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